Handel mit Devisen und Währungen (Forex) über
Online-Broker
Eine Aufwertung liegt vor, wenn der Euro nach dem Kauf gegenüber
der anderen Währung an Wert gewinnt. Fachleute sagen, dass er
Stärke zeigt. Dann bekommt der Anleger für eine Einheit
des ausländischen Zahlungsmittels weniger Euro zurück, als
er ursprünglich dafür bezahlt hat.
Umgekehrt gibt es die Abwertung. Hierbei verliert der Euro am Devisenmarkt
gegenüber der entsprechenden Währung an Wert. Er zeigt somit
Schwäche. Für den deutschen Anleger bedeutet dies, dass
die Rendite zusätzlich steigt, denn er bekommt für eine
Einheit des ausländischen Zahlungsmittels mehr Euro zurück,
als er ursprünglich dafür bezahlt hat.
Devisenhandel
Die Preise der wichtigsten ausländischen Währungen (z.
B. US-amerikanischer Dollar, britisches Pfund, japanischer Yen) werden
von an Devisenbörsen aus Angebot und Nachfrage ermittelt. Dabei
schwanken die Kurse frei gegen andere Währung, die Experten nennen
dies floaten. Demgegenüber stehen feste Wechselkurse, die von
den jeweiligen Zentralbanken festgelegt werden. Die Europäische
Zentralbank (EZB) ermittelt jeden Börsentag um 14 Uhr einen so
genannten Referenzkurs für den Euro gegenüber anderen Währungen.
Diese repräsentative Kurs wird aus den Handelskursen mehrerer
europäischer Banken berechnet. Diese Banken ermitteln außerbörslich
individuelle Geld- und Briefkurse für Devisen.
Charttechnik
Die Bewegungen von Währungen laufen in der Regel gleichmäßiger
und langfristiger ab als von Aktien. Die Trends haben eine Wirkung
von mehreren Jahren. Untersuchungen und Studien haben gezeigt, dass
die Kursentwicklungen von Währungen sehr häufig durch Unterstützungsmarken
bzw. Widerstandsmarken geprägt sind. Das Durchbrechen dieser
Marken signalisiert einen Trendwechsel und kann als Verkaufssignal
oder Kaufsignal verwendet werden.